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MVP-Workshop: aus der Idee wird ein klickbarer Prototyp

Der übliche Erst-Workshop endet mit Wireframes, Klebezetteln und einem Protokoll. Alle nicken, und drei Wochen später stellt sich heraus, dass jeder etwas anderes verstanden hat. Unser Workshop endet mit etwas, das du bedienen kannst. Wir bauen gemeinsam mit dir per KI-gestütztem Vibe Coding einen lauffähigen Prototyp deiner Idee, und danach übernehmen wir die Entwicklung, wenn du willst.

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Warum wir keine Wireframes mehr malen

Über eine Skizze lässt sich schlecht streiten. Sie ist so allgemein, dass jeder sie sich passend zurechtlegt, und genau deshalb fällt niemandem im Termin auf, dass zwei Abteilungen von zwei verschiedenen Produkten sprechen. Über eine echte Oberfläche lässt sich hervorragend streiten. Wer auf einen Button klickt und den falschen Bildschirm sieht, sagt das sofort.

Diesen Unterschied haben wir uns zunutze gemacht, seit Sprachmodelle in Stunden bauen, wofür früher Wochen nötig waren. Der Workshop verschiebt die unangenehmen Fragen nach vorn, dorthin, wo eine Antwort noch nichts kostet. Das ist der ganze Trick, und er wirkt.

Was der Markt sonst anbietet

  • Bootcamps und Schulungen: Ihr lernt, wie man mit KI-Werkzeugen Software baut, und steht danach mit dem Ergebnis allein da.
  • Prototyp-Rettung: Spezialisierte Beratungen übernehmen gestrandete KI-Anwendungen, nachdem sie im Betrieb umgefallen sind.
  • Klassische Agentur-Workshops: Konzept, Wireframes, Angebot. Der erste lauffähige Stand kommt Wochen später.

Die Lücke dazwischen ist unsere: Workshop und Umsetzung aus demselben Team. Wer den Prototyp gebaut hat, weiß auch, was ihn vom Produkt trennt.

Wie der Workshop abläuft

Das Standardformat ist ein Tag, remote oder bei euch vor Ort. Bei größeren Vorhaben teilen wir ihn auf zwei Termine, damit zwischendurch Zeit zum Ausprobieren bleibt. Was genau dabei entsteht, legen wir vorher gemeinsam fest, denn ein Tag reicht für eine Idee, nicht für drei.

Vorher

  • Ein Vorgespräch von etwa einer halben Stunde: Worum geht es, wer soll das später benutzen, was ist der Kern?
  • Wir schneiden den Umfang zu. Aus „eine Plattform für unsere Kunden“ wird „der Weg von der Anfrage bis zur Bestätigung“.
  • Werkzeuge, Datenschutz und Rechte klären wir schriftlich, bevor der Termin steht.

Am Workshop-Tag

  • Wir starten mit dem Ablauf, nicht mit dem Bildschirm. Wer macht was, in welcher Reihenfolge, und wo hakt es heute?
  • Dann bauen wir. Ihr beschreibt, wir setzen um, ihr klickt und sagt, was nicht stimmt. Diese Runde wiederholen wir oft.
  • Fachwissen fließt direkt ein. Die Person, die den Prozess täglich macht, sitzt daneben und korrigiert sofort.
  • Am Ende steht ein Prototyp, der läuft. Er ist nicht schön überall, aber er ist echt.

Danach

  • Ihr bekommt den Prototyp, eine kurze Zusammenfassung der Entscheidungen und eine ehrliche Liste dessen, was noch fehlt.
  • Auf Wunsch eine Aufwandsschätzung für die produktionsreife Umsetzung.
  • Ihr könnt damit intern werben, Budget beantragen oder das Vorhaben begraben. Auch das ist ein gutes Ergebnis.

Was am Ende herauskommt, und was nicht

Das gehört an den Anfang, weil daran sonst Erwartungen zerbrechen. Das Ergebnis ist ein validiertes Konzept in Code. Es ist kein Produktionssystem, und wir behaupten auch nicht, dass es eines sei.

Ihr bekommt

  • Eine lauffähige Anwendung, die den gewählten Ablauf durchspielt und die ihr selbst bedienen könnt.
  • Den Quellcode, der euch gehört.
  • Die Entscheidungen des Tages festgehalten, samt der Alternativen, die wir verworfen haben.
  • Eine belastbare Einschätzung, ob die Idee trägt, und woran es liegt, wenn nicht.

Ihr bekommt nicht

  • Rechte- und Rollenverwaltung, Protokollierung, Tests, Fehlerbehandlung. Das kommt in der Umsetzung.
  • Belastbarkeit unter Last, Datenschutzabnahme oder einen Betriebsvertrag.
  • Ein System, in das ihr am Montag echte Kundendaten kippen könnt.

Warum wir darauf herumreiten: Generierter Code sieht auch dann ordentlich aus, wenn er einen Denkfehler enthält. Sauber formatiert, sinnvoll benannt, kommentiert. Genau das macht ihn schwerer zu prüfen als schlecht geschriebenen Code, dem man das Problem ansieht. Ein Prototyp, den jemand für fertig hält, ist gefährlicher als gar keiner.

Was Vibe Coding ist, und wo es aufhört

Vibe Coding heißt, Software überwiegend durch Beschreiben in natürlicher Sprache entstehen zu lassen: Du sagst, was das Programm können soll, ein Sprachmodell schreibt den Code, du schaust dir das Ergebnis an und beschreibst die nächste Änderung. Der Begriff stammt von Andrej Karpathy, halb im Scherz, für kleine Wegwerf-Projekte. Aus dem Scherz ist innerhalb eines Jahres ein Marktbegriff geworden.

Für Prototypen ist die Methode ein echter Gewinn. Für den Betrieb reicht sie nicht, und die Grenze verläuft nicht zwischen groß und klein, sondern zwischen wegwerfbar und dauerhaft. Sobald echte Daten, echte Nutzer und echte Haftung im Spiel sind, gelten wieder die alten Regeln: lesen, testen, verstehen. Was wir im Workshop tun, ist die eine Seite dieser Grenze bewusst zu nutzen. Was danach kommt, ist die andere. Ausführlich im Glossar.

Für wen sich der Workshop lohnt

  • Ihr habt eine Produktidee und wollt wissen, ob sie trägt, bevor ein Budget dafür beantragt wird.
  • Im Haus gibt es eine Excel-Tabelle, die längst eine Anwendung sein müsste, und niemand weiß, wo man anfängt.
  • Ein Vorhaben ist intern umstritten, und alle diskutieren über Vorstellungen statt über etwas Sichtbares.
  • Ihr braucht etwas Vorzeigbares für Geschäftsführung, Beirat oder Investoren, und zwar diesen Monat.
  • Eine Ausschreibung oder ein Förderantrag verlangt eine Beschreibung, die konkreter ist als eine Absichtserklärung.

Wann er sich nicht lohnt, sagen wir genauso deutlich: Wenn die Anforderungen bereits feststehen und abgestimmt sind, spart ihr euch den Tag und geht direkt in die Entwicklung. Und wenn intern niemand Zeit hat, den Prototyp anzusehen, verpufft das Ergebnis.

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Beschreib uns deine Idee in ein paar Sätzen. Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung, ob ein Workshop-Tag dafür reicht, und schneiden den Umfang im Vorgespräch gemeinsam zu.

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Vom Prototyp zum Produkt

Der Prototyp war die Antwort auf eine Frage, nicht der Anfang des Produkts. Was danach entsteht, bauen wir auf dieser Grundlage neu und ordentlich: Datenmodell, Rechte und Rollen, Fehlerbehandlung, Tests, Anbindung an die Systeme, die bei euch schon laufen. Das ist unser Tagesgeschäft seit 2013, und es ist der Grund, warum der Workshop bei uns kein Einzelprodukt ist.

Je nachdem, was aus der Idee wird, läuft die Umsetzung als individuelle Softwareentwicklung, als App-Entwicklung oder als Erweiterung einer bestehenden Anwendung. Wenn dabei Sprachmodelle dauerhaft eine Rolle spielen, geht es bei der KI-Integration weiter.

Rechte, Daten und Werkzeuge

Im Workshop fließen eure Informationen durch KI-Werkzeuge, deshalb klären wir vorher schriftlich, welche das sind und was sie sehen. Wenn ihr echte Daten mitbringen wollt, sprechen wir vorher über Anonymisierung. In vielen Fällen reichen erfundene Beispieldaten vollkommen aus, um den Ablauf zu prüfen.

  • Der entstandene Code gehört euch, ohne Einschränkung.
  • Welche Werkzeuge und Modelle wir einsetzen, steht vor dem Termin fest, nicht danach.
  • Personenbezogene Echtdaten bringen wir nur ins Spiel, wenn es einen Grund dafür gibt und die Grundlage steht.
  • Die Werkzeuge für schnelles Prototyping laufen nicht in der EU. Wenn eure Daten das Haus nicht verlassen dürfen, arbeiten wir im Workshop mit Beispieldaten und klären den Verarbeitungsort für die spätere Umsetzung.

Förderung für den Einstieg

Für Beratungs- und Digitalisierungsvorhaben gibt es Programme auf Bundes- und Landesebene, und ein Workshop, der ein Digitalisierungsvorhaben vorbereitet, fällt regelmäßig darunter. Welches Programm für euch passt, welche Voraussetzungen daran hängen und ob sich der Antrag angesichts des Aufwands überhaupt lohnt, klären wir im Erstgespräch, bevor jemand Formulare ausfüllt. Mehr dazu auf unserer Seite zur Förderberatung.

Häufige Fragen zum MVP-Workshop

Was ist Vibe Coding?
Software überwiegend durch Beschreiben in natürlicher Sprache entstehen zu lassen, statt sie Zeile für Zeile zu schreiben. Du beschreibst das gewünschte Verhalten, ein Sprachmodell erzeugt den Code, du probierst aus und beschreibst die nächste Änderung. Für Prototypen ist das schnell und gut. Für Software, die in den Betrieb geht, ersetzt es weder Architektur noch Review noch Verantwortung.
Ist das Workshop-Ergebnis schon Produktionscode?
Nein, und wir sagen das absichtlich deutlich. Was am Workshop-Tag entsteht, ist ein validiertes Konzept in Code. Es fehlen Rechte und Rollen, Fehlerbehandlung, Tests, Protokollierung und alles, was ein System im Alltag stabil hält. Diese Dinge sind der Grund, warum die Umsetzung länger dauert als der Prototyp.
Was passiert nach dem Workshop?
Ihr entscheidet. Manche gehen direkt in die Umsetzung, manche nehmen den Prototyp mit ins Haus, um intern dafür zu werben, und manche stellen fest, dass die Idee in dieser Form nicht trägt. Auch das ist ein Ergebnis, und es ist deutlich billiger als dieselbe Erkenntnis nach einem halben Jahr Entwicklung.
Wem gehört der Prototyp, und welche Daten fließen in die KI-Werkzeuge?
Der Prototyp gehört euch, inklusive Quellcode und ohne Einschränkung. Welche Werkzeuge zum Einsatz kommen und welche Daten sie zu sehen bekommen, halten wir vor dem Termin schriftlich fest. Wichtig zu wissen: Die Werkzeuge, die schnelles Prototyping überhaupt möglich machen, verarbeiten außerhalb der EU. Deshalb arbeiten wir im Workshop mit erfundenen Beispieldaten, die für den Ablauf fast immer ausreichen. Wo eure echten Daten später verarbeitet werden, entscheidet ihr bei der Umsetzung, und dort sind auch Modelle innerhalb der EU oder in eurer eigenen Umgebung möglich.
Wie lange dauert der Workshop?
Das Standardformat ist ein Tag. Bei umfangreicheren Vorhaben teilen wir ihn auf zwei Termine, damit ihr zwischendurch mit dem Zwischenstand arbeiten könnt. Dazu kommt ein kurzes Vorgespräch, in dem wir den Umfang zuschneiden.
Wer sollte von uns dabei sein?
Mindestens eine Person, die den Prozess wirklich kennt, und eine, die entscheiden darf. Mehr als eine Handvoll Leute macht den Tag zäh. Technisches Vorwissen braucht niemand, das ist unser Teil.
Können wir den Prototyp selbst weiterentwickeln?
Ja, der Code gehört euch. Wenn ihr ein Entwicklungsteam habt, ist das ein realistischer Weg. Wichtig ist nur, den Stand als das zu behandeln, was er ist: eine Grundlage für die Neuentwicklung, nicht der halbfertige erste Teil davon.
Was kostet der Workshop?
Der Preis hängt am Format und daran, ob wir remote oder vor Ort arbeiten. Im kostenfreien Erstgespräch schneiden wir den Umfang zu und du bekommst ein schriftliches Angebot, bevor etwas beauftragt wird.

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