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Passwort-Generator

Sichere Passwörter in der gewünschten Länge erzeugen — mit Stärke-Anzeige und auf Wunsch ohne verwechselbare Zeichen. Alles läuft in deinem Browser: Kein Passwort verlässt dein Gerät.

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Enthaltene Zeichen

Was ein Passwort stark macht

Ein Angreifer probiert Passwörter nicht von Hand durch, sondern automatisiert — je nach Verfahren Milliarden pro Sekunde. Dagegen hilft nur eines: die Zahl der Möglichkeiten so groß machen, dass Durchprobieren aussichtslos wird. Diese Zahl ergibt sich aus zwei Größen, dem Zeichenvorrat und der Länge — und die beiden wirken sehr unterschiedlich.

Der Zeichenvorrat multipliziert: Wer statt nur Kleinbuchstaben auch Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen zulässt, wächst von 26 auf rund 90 mögliche Zeichen je Stelle. Die Länge dagegen potenziert — jedes zusätzliche Zeichen multipliziert die Gesamtzahl erneut mit dem vollen Vorrat. Deshalb schlägt Länge Komplexität: Ein Passwort aus 20 Kleinbuchstaben hat mehr Möglichkeiten als eines aus 12 Zeichen mit allen Sonderzeichen.

Die Stärke-Anzeige über dem Generator rechnet genau das aus und gibt es in Bit an. Ein Bit mehr bedeutet doppelt so viele Möglichkeiten. Die Angabe gilt allerdings nur für zufällig erzeugte Passwörter wie die hier generierten — ein selbst ausgedachtes „P@ssw0rt2026!" erreicht rechnerisch ähnliche Werte, ist aber trivial zu knacken, weil Angreifer genau solche Muster zuerst durchprobieren.

Woher der Zufall kommt

Ein Passwort ist nur so unvorhersehbar wie der Zufall, aus dem es entsteht. Dieser Generator nutzt deshalb die kryptografisch sichere Zufallsquelle des Browsers und nicht die übliche Standardfunktion für Zufallszahlen — letztere ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und ihre Ausgabe unter Umständen vorhersagbar, was für Spielereien genügt, für Passwörter aber nicht.

Zusätzlich achten wir darauf, den Zufall unverzerrt in Zeichen zu übersetzen. Der naheliegende Weg — eine Zufallszahl durch die Vorratsgröße teilen und den Rest nehmen — bevorzugt systematisch die vorderen Zeichen des Vorrats, wenn die Größe nicht glatt aufgeht. Der Generator verwirft solche Zufallswerte stattdessen und zieht neu, sodass jedes Zeichen exakt gleich wahrscheinlich ist. Und: Ist eine Zeichenart angehakt, kommt sie im Ergebnis garantiert mindestens einmal vor.

Was ein starkes Passwort nicht leisten kann

Selbst ein perfektes Passwort schützt nicht gegen alles. Wird es bei einem Anbieter im Klartext gespeichert und dieser gehackt, liegt es offen — unabhängig von seiner Länge. Wer es auf einer täuschend echt nachgebauten Anmeldeseite eingibt, übergibt es freiwillig. Und wer dasselbe Passwort mehrfach nutzt, macht aus einem fremden Datenleck ein eigenes Problem.

Deshalb gehören zu einem starken Passwort zwei Gewohnheiten: für jeden Dienst ein eigenes, und wo immer verfügbar die Zwei-Faktor-Anmeldung. Sie ist der wirksamste einzelne Schutz überhaupt, weil ein gestohlenes Passwort allein dann nicht mehr genügt.

Häufige Fragen zu Passwörtern

Ist es sicher, ein Passwort auf einer fremden Website erzeugen zu lassen?
Nur dann, wenn das Passwort das Gerät nie verlässt — und genau das ist hier der Fall: Die Erzeugung läuft vollständig in deinem Browser, es wird nichts an einen Server geschickt und nichts gespeichert. Du kannst die Seite nach dem Kopieren sogar vom Netz trennen, das Tool arbeitet weiter. Bei Generatoren, die das Passwort serverseitig berechnen, wandert es dagegen über die Leitung und liegt womöglich in einem Logfile. Wer ganz sichergehen will, nutzt den Generator des eigenen Passwort-Managers.
Wie lang sollte ein Passwort sein?
Länge bringt mehr als Komplexität. Für normale Online-Konten sind 16 Zeichen ein guter Ausgangspunkt, für besonders schützenswerte Zugänge — Mail-Konto, Passwort-Manager, Online-Banking — eher 20 und mehr. Ein langes Passwort aus nur Klein- und Großbuchstaben ist stärker als ein kurzes mit vielen Sonderzeichen: Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht den Aufwand eines Angreifers, während ein größerer Zeichenvorrat ihn nur multipliziert.
Was bedeutet die Angabe in Bit bei der Stärke?
Sie beziffert, wie viel echte Zufälligkeit im Passwort steckt — berechnet aus Länge und Größe des gewählten Zeichenvorrats. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Zahl der Möglichkeiten, die ein Angreifer durchprobieren müsste. Ab etwa 70 Bit gilt ein zufällig erzeugtes Passwort gegen heutige Angriffe als solide, ab 100 Bit als sehr komfortabel. Bewusst nennen wir keine Angabe wie „X Jahre bis zum Knacken": Solche Zahlen hängen völlig davon ab, wie der Dienst das Passwort speichert, und wiegen in falscher Sicherheit.
Warum sollte ich verwechselbare Zeichen ausschließen?
Weil manche Zeichen je nach Schriftart kaum unterscheidbar sind: die Null und das große O, die Eins und das kleine l und das große I. Sobald ein Passwort abgetippt, vorgelesen oder ausgedruckt weitergegeben wird, sind das die typischen Fehlerquellen. Wer es ausschließlich per Zwischenablage in einen Passwort-Manager übernimmt, kann die Option getrost auslassen — jedes ausgeschlossene Zeichen verkleinert den Vorrat ein wenig.
Sollte ich für jeden Dienst ein eigenes Passwort verwenden?
Unbedingt. Der häufigste Weg zu einem gekaperten Konto ist nicht das Erraten des Passworts, sondern seine Wiederverwendung: Nach einem Datenleck bei einem Anbieter probieren Angreifer dieselbe Kombination automatisiert bei Dutzenden anderen Diensten durch. Ein eigenes, zufälliges Passwort je Zugang begrenzt den Schaden auf genau einen Dienst. Praktikabel wird das mit einem Passwort-Manager — dann musst du dir nur noch dessen Hauptpasswort merken.
Werden die erzeugten Passwörter gespeichert?
Nein. Die Liste unter dem Generator hält die zuletzt erzeugten Passwörter nur im Arbeitsspeicher dieses Tabs, damit du nicht versehentlich eines verlierst, bevor du es eingesetzt hast. Sie wird weder in Cookies noch im Speicher des Browsers abgelegt und ist nach dem Neuladen oder Schließen der Seite weg.

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