Der Gutenberg-Editor kommt mit der neuen WordPress-Version 5!
Mit WordPress 4.9.8 wurde auch der neue Gutenberg-Editor vorgestellt. Benannt nach dem Erfinder des modernen Buchdrucks – Johannes Gutenberg – soll er auch das Leben der Blogger und Webseitenbetreiber vereinfachen.
Gutenberg ersetzt ab WordPress-Version 5.0 den aktuellen TinyMCE-Editor. Der Gutenberg-Editor kann mit einem Knopfdruck installiert und ausprobiert werden. Wir haben ihn für euch getestet.
Der Texteditor
Als erstes erstellen wir eine neue Seite und fangen gleich an zu schreiben (oder einen Lorem-ipsum-Text hinzuzufügen). Der Texteditor kommt mit verschiedenen Elementen: Überschrift, Zitat, Vers, Vorformatiert und Liste. Jedes mit seinen eigenen Nutzen und Formatierungen.

In der rechten Einstellungsleiste ist es nun möglich, die Font-Größe sowie Schrift- und Hintergrundfarbe einzustellen. Die Farben können dabei individuell eingestellt werden, selbst Hexadezimalfarben sind möglich. Optional kann durch einen Schalter der Initialbuchstabe hervorgehoben werden. Nett. Genauso wie der nette Hinweis, ob der Text bzw. die Farbkombination schwer zu lesen sei.
Eine Übersicht über den Gutenberg-Editor
Vorteile
- Jeder erstellte Block kann mit zusätzlichen CSS-Klassen erweitert werden — das vereinfacht die individuelle Gestaltung des Textes.
- Tabellen! Nie wieder nerviges HTML oder andere Plugins, um eine Tabelle zu erstellen.
- Es ist möglich, den alten Editor zu verwenden.
- Rückgängig-Button.
- Statistiken zur Seite: Wörter, Absätze, Blöcke und wie viele von welcher Überschrift (H1, H2, H3 …) genutzt werden.
- Drag & Drop der Blöcke.
- Spotlight-Modus — du weißt genau, welchen Block du gerade bearbeitest.
- Embeds für Instagram, Facebook, YouTube, Spotify usw. (Leider nicht ganz DSGVO-konform.)
- Vom visuellen Editor auf den Text-Editor umstellen.
Nachteile
- Width, Padding und Margin sind nur über CSS änderbar.
- Für manche Blogger sind diese Funktionalitäten nicht von Belangen und eher hinderlich, um ihrer Schreibkreativität freien Lauf zu lassen.
- Man muss sich erst noch an die neue Benutzeroberfläche gewöhnen.
- Inkompatibilität mit manchen Themes und Plugins.
- Bedienung auf Smartphone und Tablet noch problematisch.
